Science Slam: Trailer bauen

Veröffentlicht von Rosi Würtz am

Mein Bewerbungsvideo „Sind Treppen tödlich?“ in Form eines Trailers für den Prevention Slam 2019 habe ich nach bestimmten Kriterien aufgebaut. Vorbild hierfür war das YouTube-Video von Dr.in Mai Thi Nguyen-Kim, in dem sich die Wissenschaftskommunikatorin mit Bierbäuchen auseinandersetzt. In diesem Blogbeitrag beschreibe und reflektiere ich das mögliches ‚Rezept‘ für einen Science Slam Trailer.


Transkript: Wer schreibt, der bleibt!

Bevor ihr euch den Trailer (externes Video auf YouTube) tatsächlich anschaut, lest euch bitte das folgende Transkript durch und beobachtet, welche Bilder in euren Köpfen entstehen. Danach seht euch das Video an und vergleicht eure Vorstellungen mit meiner audiovisuellen Performance.

„Sind Treppen tödlich? Ja! Das behaupten zumindest viele und benutzten lieber präventiv Aufzüge und Rolltreppen. Wir stellen uns ernsthaft die Frage, ob Treppen böse sind? Oder warum führen sie dieses Schattendasein in öffentlichen Gebäuden und werden kaum genutzt?! Was sagt die Wissenschaft zu Treppen? [Musik] Und was haben Treppen mit einem Haartrockner zu tun? Sie wollen antworten? Ich bin Rosi Würtz, Physiotherapeutin aus Bonn und würde mich freuen, Ihnen die Antworten auf dem Prevention Slam 2009 in Düsseldorf präsentieren zu dürfen. Geben Sie mir hier ihre stimme! Hier irgendwo, irgendwo hier! Dankeschön! Danke, Knut! Good guy! Aaaah!“

Inhaltlicher Aufbau des Trailers zum Science Slam „Sind Treppen tödlich?“

  1. Ausgangsfrage und gesellschaftliche Prämisse (kurz und knackige 10 Sekunden): Die Performance beginnt mit der provokativen Frage, ob Treppen „tödlich“ seien, gefolgt von der Beobachtung, dass viele Menschen aus vorbeugender Vorsicht lieber Aufzüge oder Rolltreppen nutzen als Treppen.
  2. Alltagsrelevante Beobachtung: Treppen besitzen in öffentlichen Gebäuden ein Schattendasein und werden trotz ihrer Allgegenwärtigkeit seltener benutzt als mechanische Alternativen, was symbolisch auf Präferenzen in Risikowahrnehmung und Bequemlichkeit verweist.
  3. Frage nach empirischem Wissen: Die Vortragenden stellen die Relation zwischen Alltagserfahrung und wissenschaftlicher Evidenz in den Mittelpunkt, indem sie die wissenschaftliche Position zu Treppen und Gesundheit kritisch reflektieren.
  4. Persönliche Einführung: Ich präsentierte mich als Physiotherapeutin mit einem dynamischen Präsentationsstil (inklusive Assistenz durch das Lernskelett Knut), was die performative Form des Science Slams betont.
  5. Funktion von Treppen im Lebensalltag: Treppen werden als Räume alltäglicher Praxis thematisiert, die physische Aktivität ermöglichen, gleichzeitig aber auch Risiken bergen, die in der Präventionsforschung ernstgenommen werden.
  6. Implizite Risikodiskussion: Die provokative Frage „Sind Treppen böse?“ fungiert als rhetorisches Mittel zur Dekonstruktion von Risikoantizipation und zur Diskussion über tatsächliche versus wahrgenommene Gefahren.
  7. Verweis auf wissenschaftliche Evidenz: Es besteht ein impliziter Verweis auf Studien, die positive Effekte des Treppensteigens auf kardiovaskuläre Gesundheit sowie auf Forschungsarbeiten zu Verhaltensinterventionen an Wahlpunkten zwischen Treppe und Rolltreppe thematisieren (z. B. Boreham et al. 2005; Bellettiere et al. 2018) — diese Studien verdeutlichen, dass Treppensteigen gesundheitlich relevant ist. Weitere Infos auf meiner persönlichen Website rosiwuertz.de!
  8. Soziale Dynamiken körperlicher Aktivität: Die Entscheidung, Treppen zu nutzen, kann als Ausdruck eines sozialen Habitus verstanden werden, der körperliche Aktivität und Gesundheitsverhalten verhandelt.
  9. Humoristische Vermittlung: Die Verwendung performativer Elemente (z. B. Lernskelett) zeigt, wie Wissenschaftskommunikation in populären Formaten mit Humor und Ironie institutionelle Wissensgenerierung und Alltagswissen zusammenführt.
  10. Interaktive Handlungsaufforderung (Call to Action): Die Aufforderung zur Publikumsbeteiligung (z. B. „Geben Sie mir hier Ihre Stimme!“) unterstreicht die partizipative Struktur von Science Slams und reflektiert die demokratische Bewertung wissenschaftlicher Kommunikation.

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Infografik, erstellt mit Hilfe von ChatGPT, 25.12.2025

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Kategorien: Medien + Gesellschaft

12 Kommentare

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